Umstieg auf Railware

Einige ältere Softwareprogramme benötigen für jeden Gleisabschnitt eine Vielzahl von Kontakten oder Rückmeldern. Meist, weil sie keine Zeit- Weg- Bremsberechnung beherrschen. Das nächste Bild zeigt typische Positionen für diese Kontakte.

 

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Für den Umstieg auf Railware muß Ihre Modellbahnanlage aber nicht auf eine Standard Belegtmedung umgerüstet werden. Die vorhandenen Kontakte können unverändert weiter verwendet werden, wenn sie als virtuelle Achszähler oder Master-Slave-Melder konfiguriert sind.

Das folgende Beispiel zeigt, rot dargestellt, die vorhandenen Kontakte. Grün hingegen sind die daraus simulierten Kontakte. Sie lösen die eigentlichen Bremsvorgänge aus, die, wie bei den Railware Methoden üblich, durch Zentimeterangaben für Bremsbeginn und -ende verschoben werden. Die rechts vorhandenen Kontakte können dabei für den "Notfall" als so genannte Stoppmelder fungieren.

 

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Hier wird gezeigt, wie die jeweils links und rechts liegenden zwei Konakte zu einem neuen, nicht real existierenden Kontakt oder Belegtmelder verschmelzen. Ohne Umbau der Anlage, sondern lediglich per Konfiguration in Railware. Auch bei diesen Kombinationen sind alle Freiheiten der Bestimmung von Bremsbereichen gegeben.

 

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Weitere Infos zum Bremsen von Zügen hier: [ Virtuell Fahren und Bremsen ]

 

Warum man nicht mit Kontakten neu- oder weiterbauen sollte:

  • Sie benötigen 2 bis 4 mal so viele Rückmeldebausteine
  • In den Gleisbildern sind keine 'echten' Belegtmeldungen zu sehen
  • Die Steuerung sieht nur Bewegungen, aber keine stehenden Züge oder Wagen