Wendezüge

Eigentlich nichts besonderes - Wendezüge (Pendelzüge) findet man auf vielen Modellbahnanlagen. Nicht nur als Personenzüge mit Steuerwagen oder als Triebwagen, sondern oft auch als Lokfahrt im Betriebswerk oder als Rangierfahrt.

Bei Railware werden Wendezüge in der Bahnhofsverwaltung definiert. Dort existieren zwei wichtige Listen: eine Wende- und eine Halteliste. Diese bestimmen, ob Züge wenden, halten oder - wenn kein Eintrag existiert - durchfahren sollen.

 

Für einen Wendezug ist seine Zuggattung nebst Wartezeit in der Wendeliste des betreffenden Bahnhofs einzutragen. Das ist schon alles.

Ablauf der Fahrten

Setzen Sie den Zug einmalig mit 'Abfahren' in Bewegung. Er wird sich, sobald die Strecke frei ist, einen Fahrweg reservieren und in Bewegung setzen.

Wird im weiteren Verlauf ein Bahnhof mit einer zum Zug passenden Gattung in der Wendeliste gefunden, hält der Zug zunächst an. Dann geschieht folgendes:

  1. Der Zugname wird rot angezeigt, damit erkennbar ist, dass er automatisch wieder anfährt.
  2. Nach der Hälfte der Wartezeit schaltet die Fahrtrichtung um.
  3. Nach Ablauf der Restzeit fährt der Zug in Gegenrichtung ab.

Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem gültigen Wendebahnhof. Durch eine einfache Ergänzung in der Zuglenkung sind auch Sägefahrten möglich.