Manuelles Fahren mit Fahrpulten

Da muss schon so einiges passieren, bis man bei Railware mal ein Fahrpult benötigt. Denn in der Regel ist es ausreichend, wenn die Züge direkt im Gleisbild kontrolliert werden. Und das wird einfach durch Klicken auf den gewünschten Zug in einem Zuganzeiger erreicht.

Das Beschleunigen und Bremsen erledigt meist die Zugsteuerung für Sie.

 

 

Die wichtigsten Funktionen für Züge finden sich in der linken Hälfte. Je nach Situation ändert sich die Anzeige: es werden nur die in der aktuellen Situation sinnvollen Aktionen angezeigt.

Manchmal aber möchte man doch ganz gerne selbst eingreifen oder gar einen Zug vollständig von Hand fahren. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche einfach und schnell zu bedienende Funktionen rund um das Fahrpult.

Am schnellsten erreichen Sie das Fahrpult durch Klicken mit der Maus auf einen Zugnamen. Nur, das Sie es mit dem Mausrad ausführen. Oberhalb des Gleisbildes öffnet sich dann ein schmaler Streifen und zeigt, hier rot hervorgehoben,  alle relevanten Daten für die an den Zug gekoppelte Lok an.

Links wird der Zugname angezeigt, danach folgen Fahrtrichtung, Geschwindigkeit in Stufe und km/h, "Fahren auf Sicht", verschieben in cm sowie die Funktionssymbole des Lok- und optionalen Wagendecoders.

Durch ziehen mit der Maus kann das Fahrpult auch frei schwebend angeordnet werden.

Fahren auf Sicht

Eine langjährige Railware Spezialität ist das kleine Lokführersymbol "Fahren auf Sicht". Zu jeder Zeit können Sie einen beliebigen von Railware gesteuerten Zug als Lokführer übernehmen und ihn vollständig von Hand steuern. Dann sind Sie aber auf sich allein gestellt und wählen selbst die Geschwindigkeit des Zuges. Weiterhin leiten Zugsteuerung und Zuglenkung den Zug durch die Anlage, reservieren nötige Fahrabschnitte und stellen Signale für Sie.

Genug gefahren? Kein Problem, auf Knopfdruck übernimmt Railware gerne wieder den Zug ...

Zug verschieben

Besonders für Rangierbewegungen eignet sich eine Funktion zum Verschieben eines Zuges in Zentimetern. Sehr praktisch: man kann negative Werte eingeben und auf Knopfdruck bewegt sich der Zug mit maximale 40 km/h um die angegebene Wegstrecke weiter.

 

 

 

Bedienen des Fahrpults

Das besondere aber sind die verschiedenen Arten der Bedienung: der Zug kann nämlich wahlweise mit der Maus, dem Nummernblock der Tastatur, einer IR- Fernbedienung, einem Joystick oder auch Flight Control bedient werden. Mehr Freiheiten sind nun wirklich nicht mehr möglich. Sicher finden Sie die für Sie geeignete Variante schnell heraus.

Bei den meisten Digitalsystemen können Sie auch einen Handregler, Fahrpult oder Sonstiges für die Handsteuerung verwenden - aber warum?

Tastatur

Mit den Plus- und Minus- Tasten im Nummernblock der Tastatur kann beschleunigt und gebremst werden. Mit den Zahlen lassen sich die Lokfunktionen bedienen. Weitere Tasten steuern die Fahrtrichtung und den Nothalt.

Mausrad und Maustaste

Durch Drehen des Mausrads ändert sich die Geschwindigkeit.Verwendet man eine Maus mit links angeordneten Tasten, so lassen sich diese als Fahrtrichtungsumschaltung nutzen.

Ist die Maus dann noch drahtlos, kann man damit umhergehen und spart sich so einen teuren Funk- Handregler für das Digitalsystem.

Joystick


Beim Drücken oder Ziehen des Joysticks wird der Zug schneller oder langsamer; je weiter die Bewegung, desto schneller. Die Tasten 1 und 2 sind fest auf den Turbomode und einen Nothalt gelegt, aber die weiteren Tasten können mit einstellbaren Lokfunktionen belegt sein.

Bei Railware selbstverständlich: das System findet selbsttätig die zum momentan aktivierten Zug passende Lokfunktion F0 bis F32)

Flight Control

Er ist für kleines Geld zu haben: der Flight Control von Saitek. Mit ihm können bis zu drei Züge gleichzeitig sanft und gefühlvoll gesteuert werden. An den unteren Tasten wird die Fahrtrichtung gewechselt.

Externes Handpult

Wie ein Handregler an der Digitalzentrale kann das externe Fahrpult von Railware gesehen werden. Es arbeitet unabhängig vom Gleisbild und seinen intelligenten Funktionen in einem eigenen Fenster.

Wer mag, kann sich den Bildschirm so richtig voller Fenster stellen.