Fahren nach Fahrplan

Umsteiger von anderer Software fragen oft nach Fahrplänen. Tatsächlich sind sie in Railware entbehrlich und werden nur sehr selten benutzt.

Hauptgrund ist die Tatsache, das sich in den Fahrplänen einiger anderer Software in Wirklichkeit die Programmierung von Ablaufplänen verbirgt. Derartiges ist für Railware aber unnötig. Ein anderer Punkt sind die im Vergleich zur großen Bahn oft kurzen Fahrzeiten auf einer Modellbahnanlage. Für einen einigermaßen lebhaften Zugbetrieb erfordert dies eine Vielzahl von Einträgen und Programmierungen.

Wie arbeiten Fahrpläne bei Railware?

Bei Railware handelt es sich tatsächlich nur um reine Abfahrpläne. Im Prinzip ersetzt ein Fahrplaneintrag das manuelle Klicken auf 'Abfahren' im Zuganzeiger eines Bahnhofs.

Außer der Abfahrtzeit und dem Startbahnhof ist lediglich noch die Abfahrtrichtung vorzugeben.

Während der Fahrt wird er Zug ganz normal von der sehr mächtigen Zugsteuerung und der Zuglenkung kontrolliert.

 


Die Liste mit Fahrplänen und ihren Abfahrtzeiten

 

  • Beliebig viele Fahrpläne können gleichzeitig aktiv sein.
  • Es ist weiterhin ein manueller Fahrbetrieb möglich.
  • Fahrpläne ordnen sich dem normalen manuellen und automatischen Zugbetrieb unter.
  • Ein Fahrplan ist jederzeit start- oder beendbar.
  • Fahrpläne arbeiten auch PC- übergreifend im Netzwerk.
  • Der Zeittakt ist zentral, modellgerecht regelbar und von der Echtzeituhr des PC unabhängig.
  • Taktfahrpläne vereinfachen Zugfahrten die sich regelmäßig wiederholen.

Die Fahrplan- Steuerung prüft das Vorhandensein des betreffenden Zuges und seiner Abfahrtzeit. Ist keine Abfahrt möglich, dann wird automatisch zu jeder vollen Minute (Modellzeit) geprüft, ob eine Abfahrt möglich ist. Nach Ablauf von 40 Minuten wird kein neuer Versuch mehr unternommen. Diese Zeit ist bei Taktfahrplänen wesentlich kürzer.

Für alle im Fahrplan enthaltenen Züge werden Abfahrten versucht. Wenn dies nicht möglich ist, dann kommt es eben, wie bei der richtigen Bahn, zu Verspätungen.

Ein Fahrplan kann als sogenannter Taktfahrplan definiert sein. Er läuft über 60 Minuten, danach fängt er von vorne an. So kann auf der Modellbahnanlage ein permanenter, gelegentlicher Zugbetrieb stattfinden.